| Der künstliche Horizont - ein Instrument mit zwei Kreiselebenen - ist im
Instrumentenbrett (Panel) immer zentral angebracht, weil es nur so dem Piloten
möglich ist, bei fehlender Außensicht die notwendigen Informationen über die
Ausrichtung der Tragflächen und der Flugzeugnase zur Erdoberfläche (Horizont)
zuverlässig zu ermitteln. Der Pilot kann ablesen, ob er steigt oder sinkt und
wenn, mit wieviel Grad (Pitch). Abzulesen in der Mitte des Instruments. Er kann
ablesen, ob die Tragflächen geneigt (Bank) sind und wenn, ebenfalls mit wieviel
Grad. Abzulesen am Außenrand, wobei die ersten Unterteilungen jeweils 10°
betragen, dann 30°, 60° und waagerecht 90°. |

|
| Ohne Sicht nach außen, ist es möglich eine konstante und gewünschte Fluglage
beizubehalten. Wenn das weiße Dreieck unter dem roten Strich und der rote Punkt
in der Mitte genau auf der weißen waagerechten Linie steht, ist das Flugzeug für
den Geradeausflug perfekt eingerichtet. Das Instrument wird entweder elektrisch oder pneumatisch (mit Vakuum)
angetrieben. Ist es elektrisch betrieben, so ist der Wendezeiger pneumatisch
angetrieben und umgekehrt. Damit ist bei Ausfall eines Versorgungssystem ein
anderes Kreiselinstrument immer noch betriebsbereit. |
|